2016 ist NaNoWriYeah!

NaNoWriYeahJa, die Bezeichnung wird bis auf eine kleine Gruppe von Menschen wohl kaum jemand kennen. Aber NaNoWriYeah ist das Motto, unter dem sich einige Autoren auf Facebook und Instagram zusammen getan haben.

Ziel des NaNoWriYeah ist es, jeden Monat im Jahr 2016 in einen NaNoWriMo (National Novel Writing Month) zu verwandeln und jeden Monat möglichst 40.000 Wörter zu schreiben. Am Ende des Jahres sollen so 480.000 Wörter insgesamt zusammenkommen, das entspricht etwa 4-5 Büchern.

Und für die fleißigen Schreiber von NaNoWriYeah winkt die Chance auf einen Verlagsvertrag bei Carlsen Impress, bei Ullstein unter den Labels Midnight oder Forever oder bei feelings – Droemer Knaur. Denn diese drei Verlage sponsern die Idee. Man kann sich einem der 4 offiziellen Teams anschließen und die Team-Motivatoren Nina MacKay, Isabell Schmitt-Egner und Andi Dutter wählen dann jeweils die besten entstandenen Geschichten aus, die der Verlage prüft und mit etwas Glück veröffentlicht. 🙂

Eine tolle Sache, allerdings aber nicht der Grund, warum ich der Gruppe beigetreten bin. Denn NaNoWirYeah ist vor mich vor allem eines: MOTIVATION.

Ihr wolltet schon immer schreiben, dann ist das die Gelegenheit. Auch wenn ihr euch nicht an die 40.000 Wörter jeden Monat traut. Ziel ist es, regelmäßig zu schreiben und erfolgreich Schreibziele während dieses Jahres zu schaffen. Und da hilft die Gruppe enorm.

Der Zusammenhalt und der Austausch mit den anderen Autoren bringen mir wirklich unheimlich viel Spaß und motivieren mich, in die Tasten zu hauen. Es gibt gemeinsame Schreibstunden und weitere tolle Aktionen, Hilfen bei Schreibproblemen und vieles mehr.

Da ich ja hauptsächlich Fantasy schreibe, könnt ihr mich in der Gruppe natürlich im #TeamFantasy treffen. Das ist zwar keins der vier offiziellen Teams, aber auch bei uns können die Autoren bei monatlichen Challenges tolle Preise gewinnen.

Und wer weiß? Vielleicht lesen und schreiben wir uns demnächst ja beim NaNoWriYeah wieder. 😀

Hier geht es zur Gruppe auf Facebook.

Wenn man vom Teufel spricht – oder auch nicht

Überarbeitetes Manuskript mit bunten Post-ItsSorry, hier war es in letzter Zeit ziemlich ruhig. Bei mir stand nämlich die Überarbeitung von „Die Magie der Namen“ für die Veröffentlichung nächstes Jahr im Piper Verlag an und ich war eine Weile wieder in der Welt der Namensmagie und meines Helden Tirasan versunken. Aber jetzt ist das überarbeitete Manuskript endlich im Lektorat. Juhu!

Wenn man vom Teufel spricht … – Diese Redewendung kennt jeder und meistens benutzen wir sie ganz unbewusst, ohne lange über ihren Sinn nachzudenken. Dumm nur, wenn man bei der Überarbeitung seines Fantasy-Manuskriptes darauf stößt und sie plötzlich gar keinen Sinn ergibt.

Denn beim Schreiben ist die Erzähllogik ganz wichtig, auch in Fantasywelten, die den uns bekannten Gesetzen und Regeln widersprechen – oder ganz besonders dort. Euer Held kann zaubern? Warum auch nicht? Nur bitteschön sollte man als Fantasy-Autor dann darauf achten, dass Magie sich nahtlos in eure Welt und eure Geschichte einfügt und es keine Widersprüche gibt. Wenn es in dieser Welt Magie gibt, dann gibt es vielleicht auch noch andere, die zaubern können, und womöglich einen bösen Zauberer, dem sich euer Held stellen muss. Eurem Held gelingt nicht automatisch alles, nur weil er zaubern kann. Oder falls euer Held der einzige Magier in eurer Welt ist, dann muss es eine plausible Erklärung dafür geben, warum das so ist. Nichts hassen aufmerksame Leser mehr, als wenn sie über Widersprüche und Plot-Holes stolpern …

Ich vergleiche Schreiben hin und wieder gerne mal mit Puzzeln. Jedes Teil greift in die anderen und am Ende ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild. In das Puzzle gehören keine fremden Teile und schlecht ist es auch, wenn entscheidende Puzzleteile fehlen.

Kommen wir wieder zurück zur schönen Redewendung „Wenn man vom Teufel spricht“. Ich mag sie und benutze sie auch gerne. In „Die Magie der Namen“ ist sie jedoch ein Teil aus einem anderen Puzzle. In meiner Welt der Namensmagie gibt es keine Götter, keinen Himmel und keine Hölle und erst recht keinen Teufel. Was also tun? Die Redewendung kann so nicht stehen bleiben, besonders nicht wenn die Hauptfigur sie verwendet.

Also begann ich über die Redewendung nachzudenken. Was wollen wir mit „Wenn man vom Teufel spricht“ eigentlich ausdrücken? Man spricht über etwas Negatives und kurz darauf tritt genau dieser Fall ein. Natürlich könnte ich meine schöne Redewendung jetzt genau so durch diese platte Erklärung ersetzen.

LANGWEILIG!

Nein, das nimmt die Spannung raus und reißt den Leser schlimmstenfalls aus der Geschichte. Ich gehe anders vor. Ich übertrage Redewendungen gerne auf meine Fantasywelten. In meiner Geschichte gibt es keinen Teufel, aber es gibt Namenlose, die fast genauso gefürchtet werden, denn sie versuchen den Menschen ihre Namen – und damit ihre Seelen und Erinnerungen – zu rauben. Eine andere Art von Teufel halt.

Also wenn man von den Namenlosen spricht … spätestens im Frühjahr 2016. 😉

Neuer Schreibwettbewerb #erzaehlesuns2

Und es geht weiter! Ab heute beginnt wieder die Anmeldephase des Schreibwettbewerbs für neue Autoren vom Piper Verlag. 🙂

Unter dem Motto #erzaehlesuns2 werden auf Wattpad wieder neue spannende und bislang unveröffentlichte Geschichten gesucht. Und die Gewinnerin oder der Gewinner erhält am Ende einen Verlagsvertrag mit Piper und die Gewinnergeschichte wird als gedrucktes Buch und als E-Book bei Piper veröffentlicht. ♥

Wie ihr ja vielleicht wisst, habe ich beim letzten Mal, dem 1. #erzaehlesuns Wettbewerb, mitgemacht und gewonnen. „Die Magie der Namen“ erscheint nun nächstes Jahr als gedrucktes Buch und als E-Book beim Piper Verlag. Ich freu mich immer noch riesig, dass Piper Nachwuchsautoren wie mir mit diesem Wettbewerb eine Chance gibt.

Und auch beim 2. Wettbewerb bin ich wieder mit von der Partie!

Wie? Wie das denn?

Nein, dieses Mal nicht als Autorin, sondern als Teil der Jury, zusammen mit der lieben Andrea Koßmann von Kossis Welt und der Buchhändlerin Bettina Foltz, der Leiterin der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Buchhandlung Hugendubel am Stachus. 🙂

Ich freu mich jedenfalls sehr auf diese spannende und verantwortungsvolle Aufgabe und bin gespannt, was da in den nächsten Monaten auf mich zu kommt. Und natürlich freue ich mich auch auf viele tolle, packende Geschichten. Also los! Erzählt es uns!

Hier erfahrt ihr alles rund um den neuen Wettbewerb: http://www.wattpad.com/user/erzaehlesuns

Wünsch dir eine Geschichte

Aufgeschlagenes Buch, aus dessen Seiten Ideen emporsteigen

Foto: Copyright cranach, istockphoto.com

Nachdem ich dieses Wochenende die 200-Seiten-Marke bei meinem aktuellen Romanprojekt geknackt habe und es nun in den Endspurt geht, habe ich spontan beschlossen, das Projekt „Wünsch dir eine Geschichte“ zu starten.

Was ist das?

Nun, ihr dürft mir Vorschläge machen, um welches Thema sich mein nächstes Roman- oder Kurzgeschichten-Projekt drehen soll. Es darf Fantasy sein, zum Beispiel eine Geistergeschichte, oder aber auch etwas völlig anderes. Da seid ihr völlig frei. Es muss auch kein langer Vorschlag sein. Ein Stichwort reicht.

Da ich mit dem Schreiben erst nach meinem aktuellen Romanprojekt und meinem pausierten Fantasy-Manuskript „Die magische Schatzsuche“ anfangen kann, habt ihr Zeit bis zum 31. August 2015 mir eure Vorschläge zu „Wünsch dir eine Geschichte“ in einem Kommentar zu posten. Ich werde dann den Vorschlag aussuchen, bei dem ich spontan die besten Ideen habe. 🙂

Ich bin gespannt auf eure Ideen und Kommentare! Wünsch dir deine Geschichte!

 

Update: Es gibt die ersten Wünsche auf Wattpad, einer Autoren- und Geschichten-Plattform, wo ich ja auch seit dem #erzählesuns-Wettbewerb bin. Wer sich die Ideen und Vorschläge anschauen will, kann dies hier tun: Wünsch dir eine Geschichte auf Wattpad